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Stülpfilterzentrifuge

Stülpfilterzentrifugen besitzen analog zu Schäl-Zentrifugen eine um die horizontale Achse rotierende Trommel. Im Gegensatz zu den Schäl-Zentrifugen ist die Stülpfilterzentrifuge jedoch in der Lage, den vom Filtertuch zurückgehaltenen Feststoff reststoffrei, also ohne eine in der Trommel verbleibende Grundschicht, aus dem Trommelraum auszutragen. Somit ist mit der Stülpfilterzentrifuge ein vollautomatischer Chargenbetrieb möglich.
 
Bei der Stülpfilterzentrifuge wird der Filterkuchen mittels eines Schubbodens aus der Trommel geschoben. Bei diesem Verfahren wird der Schubboden so weit aus der Trommel geschoben, sodaß sich das Filtertuch umstülpt und so eine reststofffreie Entleerung ermöglicht. Das Fehlen mechanischer Ausräumhilfen gewährleistet eine minimierte Kristallzerstörung. Durch die Möglichkeit des Waschens des durch das Filtertuch zurückgehaltenen Feststoffkuchens werden höchste Produktreinheiten ermöglicht.

Im Jahre 1977 wurde von der Fa. Heinkel die erste Stülpfilterzentrifuge Typ "HF" auf den Markt gebracht. Diese wurde seitdem permanent weiterentwickelt, sodaß heutzutage verschiedene zusätzliche Optionen zur Verfügung stehen wie z.B. die Hyperzentrifugation (Zentrifugalentfeuchtung plus Druckgas-Überlagerung). Auf diese Weiterentwicklungen soll an dieser Stelle jedoch nicht im Detail eingegangen werden.

Einsatzgebiete finden sich in der chemischen, der pharmazeutischen und der Grundstoff Industrie vor allem für wertvolle kornbruchgefährdete Produkte die einen hohen Reinheitsgrad und geringe Restfeuchten erzielen sollen. Die Stülpfilterzentrifuge ist auch für feinstkristalline Produkte und auch für thixotrope Medien geeignet.

Centrimax verfügt über Stülpfilterzentrifugen des Fabrikates Heinkel.

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